Content: Think!

Buch: THINK CONTENTWer denkt, es sei nur wichtig in Facebook präsent zu sein und eine zweit- oder drittklassige Webseite bereit zu stellen, der irrt gewaltig!

“… denn oft ist es das Bestreben der Betreiber, möglichst viele Webnutzer auf die Site zu bekommen, größer als die Leidenschaft dafür, sie dort auch vernünftig und kompetent zu “bedienen”.  Das bloße Anlocken der User bringt jedoch im Endeffekt nichts: Wenn ihnen die angebotenen Inhalte auf der geklickten Webseite nicht gefallen, dann sind sie ruck, zuck wieder weg. “

“Dabei sollte gerade der Webauftritt Ihres Unternehmens besonders gut gehegt und gepflegt werden – schließlich bekommt er in der Regel die größte Aufmerksamkeit Ihrer User. Vollkommen egal, welche Kampagne, welches Event oder welches Gewinnspiel Sie über Facebook streuen, welche YouTube-Videos Sie  produzieren und welche Beiträge Sie auf Ihren Blogs veröffentlichen: Oberstes Ziel ist es doch in den meisten Fällen, dass die User am Ende auf Ihre Webseite kommen, um dort ein Angebot zu nutzen oder eine Handlung durchzuführen – sie wollen etwas kaufen, etwas downloaden, etwas weiterleiten, etwas verlinken, eine Empfehlung aussprechen oder Kontakt mit Ihrem Sales-Team aufnehmen. Und genau aus diesem Grund müssen Sie zunächst einmal sorgfältig die Basis beackern: Ihren Website-Content.”

Miriam Löffler beschreibt in ihrem Buch eindrucksvoll, wie wichtig CONTENT ist und wie wenig Unternehmen das bewusst ist.

Demnächst lesen hier meine Buch-Rezension!

 

Social Media und Social Networks sind Dialoge!

Bernhard Jodeleit bringt es in seinem neuen Buch auf den Punkt:

„Vom Pressesprecher zum Kommunikations-Manager“ heißt sein Eingangs-Kapitel und er warnt seine Leser, dass nun auch Rezipienten, Leser, Hörer und Zuschauer zwar bisher außen vor blieben.

Aber: Mit der neuen Zeit des Social Media können nun auch PR-Verantwortliche diese Kommunikations-Teilnehmer nicht mehr zu Zaungästen degradieren. Früher konnte man sie durch selektives Zulassen von Kritik in Leserbriefspalten handverlesen und nur die Kritik zulassen, die genehm war.

Heute ist das anders! Sie sind nicht mehr stumme Konsumenten!

Demnächst gibts hier die Rezension zu diesem lesenswerten Buch.

social-media-relations buchtitel

VERLAGS-BERATUNG

Tageszeitungen:
Ich suche Referenz-Verlag

Foto: Mediengruppe Madsack

Foto: Mediengruppe Madsack

In der Verlags-Marketing-Beratung habe ich seit 30 Jahren Erfahrung.

Wir wissen: Social Media stellt Tageszeitungen heute vor eine existenzielle Herausforderung!

Wollen sie im Kampf um Markt- und Anzeigen-Anteile nicht verlieren, brauchen sie frische Ideen, die ihre Stellung als lokales und regionales Medium stärker in den Mittelpunkt stellt.

Gerade hat eine ganz aktuelle Studie* festgestellt:
„Der größte Markt liegt für Verlage und Zeitungen insgesamt im Markenaufbau und Markenmanagement im Social Media Bereich. Denn: Marken machen hier Reichweite, nicht die Medien. Das gilt für die eigene Marke des Verlags und gleichzeitig für Marken lokaler und regionaler Anbieter, die diesen Service von „ihren“ Heimatverlagen einkaufen können – wenn der Verlag diese auch mit entsprechend hoher Qualität zu bieten vermag.

„Social Media Marketing ohne Marketing kann aber nicht wirtschaftlich funktionieren“, sagt Andreas Moring, Verfasser der 140 Seiten starken Studie, die im Januar 2014 fertig gestellt wurde. Moring lehrt in Hamburg BWL, Medienmanagement und Marketing. „Redaktionen müssen für Reichweite sorgen und stehen in der Pflicht für zielgruppenrelevante Inhalte. Die Pflicht aber, daraus auch Geschäft zu machen, liegt ganz eindeutig bei Marketing und Vertrieb. Und das bedeutet eben deutlich mehr, als immer mal wieder vielleicht ein Facebook-Banner noch mit zu verkaufen“, erklärt Moring. Dieses Bewusstsein und Verantwortungsgefühl fehle aber ganz eindeutig in den allermeisten deutschen Medienhäusern. Es gäbe in anderen Wirtschaftszweigen, aber auch in der Medienbranche, bereits eine ganze Reihe Vorbilder für erfolgreiches Social Media Marketing, die in der Studie vorgestellt werden. Die Studie beschreibt auch ganz konkret, welche Handlungsansätze und Umsetzungsszenarien sich daraus für Verlage und Zeitungen ergeben.“

Wir haben eine Konzeption (cross-medial unter Einbeziehung ihres Print-Objektes) entwickelt, die diesen Maßstäben gerecht wird und Tageszeitungen neuen Schwung vermittelt! Dafür suchen wir einen Referenz-Verlag, der erstmalig diese Konzeption mit uns umsetzt. Sind Sie dabei?

*Hier geht es zum Artikel: http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/124899-studie-social-media-fuer-verlage-und-zeitungen-marketing-und-vertrieb-sind-in-der-pflicht.html

Frohes Fest

2014 Weihnachten AachenDANKE für Ihre kritische Begleitung in diesem Jahr.

Lassen Sie sich abseits des Alltagsstresses mit Genuss und Gemütlichkeit
im Kreise Ihrer Familie und Freunde verwöhnen.

Nehmen Sie sich die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben:

Nimm dir Zeit, freundlich zu sein.
Das ist der Weg zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit zu geben.
Der Tag ist zu kurz, selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zu lachen.
Das ist die Musik der Seele.
Nimm dir Zeit Gutes zu tun.
Das ist der Schlüssel zum Himmel.

Nimm dir Zeit zu denken.
Das ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit zu spielen.
Das ist das Geheimnis der Jugend.

Nimm dir Zeit zu lesen.
Das ist die Quelle der Weisheit.
Nimm dir Zeit zu leben.
Das ist die größte Macht der Welt.

Nimm dir Zeit zu lieben.
Das ist das Wichtigste des Lebens.

Schalt Internet und Smartphone mal ab.
Nimm Dir Zeit für das Wesentliche:
Zeit zu haben für sich und andere.

Fröhliches, besinnliches und ruhiges Fest.
Gesundes, erfolgreiches und friedliches 2014.

Wünscht Ihnen
Hans Bayartz

Wie interaktiv sind Aachener Unternehmen und Organisationen im Web ? (7)

Gärtnereien, Blumengeschäfte, Garten-Center: Ideales Thema für Social Media? Bei einigen Unternehmen dieser Branche habe ich mich umgeschaut – und siehe da – interaktive Dialoge werden von den Kunden angenommen!

Die neue Homepage des  Garten-Centers Crumbach hat einen deutlichen Quantensprung in seiner Optik hinter sich:

Homepage des GartenCenters Crumbach in Herzogenrath-Kohlscheid

Homepage des GartenCenters Crumbach in Herzogenrath-Kohlscheid

Leider ist man im GartenCenter-Management von seinen eigenen Facebook-Aktivitäten nicht so überzeugt – leider wird der Content extern erstellt, weshalb möglicherweise auch die geringe Fan-Anzahl begründet ist.

Facebopok-Profil des GartenCenters Crumbach in Herzogenrath
Facebook-Profil des GartenCenters Crumbach in Herzogenrath

Blühende Beete und Gärtnertipps könnte man von Crumbach auch bei Youtube, Pinterest oder Flickr erwarten, aber leider Fehlanzeige!

Es geht auch anders:
Gärtnerei Behrens in Aachen ist ein gutes Beispiel:
Behrens GartenPflanzen - Aachen, Germany

Webseite – als Blog präsentiert – mit vielen Tipps und Fotos – mit Vernunft und Liebe zum Detail aufbereitet – eine zweite Blog-/Webeite widmet sich dem Garten-Shop – zusätzliches Blog-Engagement in den Aachener Zeitungen (das mal verlinkt werden sollte ;)) der Geschäftsführer hat darüber hinaus noch ein eigenes – wohl eher privat ausgerichtetes – Facebook-Profil – das Facebook-Firmen-Profil mit über 500 Fans – Peter Behrens ist Fernsehgärtner mit eigenem Facebook-Auftritt – und er ist in XING als Premium-Mitglied vertreten! Weitere Aktivitäten konnte ich nicht finden bei: Um nahezu perfekt zu sein, wären hilfreiche und erklärende Video-Clips über’s Gärtnern noch wünschenswert. Aber dennoch:

Ein seltenes Social–Media-Engagement zur interaktiven Einbeziehungen der Zielgruppen in der StädteRegion – Hut ab!

“Wie interaktiv sind Aachener Unternehmen und Organisationen im Web ?”
Bisher sind folgende Blog-Beiträge erschienen:
1) Handwerkskammer Aachen – http://wp.me/p2Znfy-2Y
2) AGIT, Aachen – http://wp.me/p2Znfy-4v
3) Scuderia Jansen Automobile, Aachen – http://wp.me/p2Znfy-3Q
4) IHK Aachen – http://wp.me/p2Znfy-51
5) Mercedes-Bähr, Herzogenrath – http://wp.me/p2Znfy-5H
6) Sparkasse Aachen –  http://wp.me/p2Znfy-6h

Wie interaktiv sind Aachener Unternehmen und Organisationen im Web ? (6)

Um dem Vorwurf vorzubeugen, ich suchte mir hier Unternehmen aus, die sich schlecht über interaktive Medien darstellen könnten, habe ich mir solche ausgewählt, die sich sowohl inhaltlich wie bildlich hervorragend im Social Media Marketing präsentieren könnten – wenn sie diesen Weg einschlagen würden.

Liegt die Zurückhaltung eher am Management: Wenig Offenheit, geringes Vertrauen in Mitarbeiter, Angst vor dem Neuen, den negativen Ausprägungen, der Diskussion mit dem Kunden? Sind die Argumente zu wenig Zeit, zu wenig Personal und kein Knowhow nur vorgeschoben?

Im Banken-Sektor habe ich mir die Aachener Bank angeschaut – leider gabs trotz Nachfrage keine Infos, so dass ich selbst sehen musste, wie wenig interaktiv dieses Geldinstitut ist:

Aachener Bank eG - Home

Ich finde eine Standard-Lösung der Homepage im VR-Verbund – nicht besonders attraktiv, aber mit den wichtigen Infos ausgestattet. Leider: Interaktion fehlt!

Homepage der Aachener Bank eG

Homepage der Aachener Bank eG

Alle Kontakte über eMail-Formular oder eMail zu den einzelnen Sachbearbeitern/innen und per Telefon.

Facebook-Seite der Aachener Bank eG

Facebook-Seite der Aachener Bank eG

Bei Facebook finde ich sogar eine Unternehmens-Seite – aber dann das: Null Einträge, keine Chance zum Eintragen von Nachrichten. Wer hat sich das denn einfallen lassen?

Anders gehen andere Aachener Geldinstitute mit interaktiven Medien um:
Schon recht vorbildhaft nimmt sich die Sparkasse Aachen dem Thema an – ohne hier den Content der SocialMedia-Aktivitäten ausgewertet zu haben, präsentiert sich das Geldinstitut sehr gut:

Homepage der Sparkasse Aachen

Homepage der Sparkasse Aachen

Als Beispiele seien hier das Facebook-Profil mit über 7.000 Fans und der YouTube-Kanal gezeigt.

Im Impressum der Sparkasse wird man aufgeklärt über die Social Media-Aktivitäten des Geldhauses:

Social Media

Facebook-Profil der Sparkasse Aachen

Facebook-Profil der Sparkasse Aachen

YouTube-Kanal der Sparkasse Aachen

YouTube-Kanal der Sparkasse Aachen

“Wie interaktiv sind Aachener Unternehmen und Organisationen im Web ?”
Bisher sind folgende Blog-Beiträge erschienen:
1) Handwerkskammer Aachen – http://wp.me/p2Znfy-2Y
2) AGIT, Aachen – http://wp.me/p2Znfy-4v
3) Scuderia Jansen Automobile, Aachen – http://wp.me/p2Znfy-3Q
4) IHK Aachen – http://wp.me/p2Znfy-51
5) Mercedes-Bähr, Herzogenrath – http://wp.me/p2Znfy-5H

Social Media: Märkte sind Gespräche

„Märkte sind Gespräche“, so wird es im Cluetrain-Manifest, einer Sammlung von 95 Thesen über das Verhältnis von Unternehmen zu ihren Kunden im Zeitalter des Internets, konstatiert. Märkte entstehen demnach überall dort, wo Menschen in ihrem täglichen Leben aufeinander treffen, miteinander kommunizieren und Neuigkeiten austauschen – auch virtuell im stark dynamisch geprägten Internet.

Unter Social Media werden auf dem Internet basierende Kommunikationskanäle und Anwendungen verstanden, die die soziale Interaktion zwischen Menschen ermöglichen. Soziale Netzwerke wie Facebook, YouTube und Twitter unterstützen dabei bereits seit einigen Jahren in zunehmendem Maße den Austausch von Meinungen, Informationen und Erfahrungen.

Doch welche Möglichkeiten bieten diese neuen Funktionalitäten des Internet konkret? Welche Fallstricke verbergen sich dahinter? Diesen Fragen sehen sich insbesondere Führungskräfte in Unternehmen zunehmend gegenübergestellt.

Um sie bei der Lösung dieser Fragen zu unterstützen, mache ich Workshops, Seminare und Webinare. Beratung und Erarbeitung von Strategien zur Weiter-Entwicklung von Unternehmen gehören ebenso dazu, wie die Erstellung von Marketing-Konzeptionen. Grundsätzlich sind wir auch bei der Umsetzung von Konzeptionen und bei der täglichen Arbeit involviert. Bei geringer Manpower oder zu wenig Knowhow im Unternehmen übernehmen wir übergangsweise oder längerfristig Aufgaben im Unternehmen.

Rufen Sie mich einfach – lassen Sie uns darüber sprechen …

Wie interaktiv sind Aachener Unternehmen und Organisationen im Web? (5)

Automobile SCUDERIA Janssen (Beitrag 3)  habe ich als ein Beispiel herangezogen, dass auf dem Weg zum interaktiven Web noch nicht sehr gut vorangekommen ist. Das es besser funktionieren kann, zeigt ein anderes regionales Unternehmen in der StädteRegion Aachen – zugegebenermaßen mit einem starken Partner im Rücken:


Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Geilenkirchen seit 1950 beheimatet und hat die Niederlassung in Herzogenrath-Kohlscheid vor einigen Jahren von einem Kollegen übernommen und ausgebaut. Das Unternehmen ist an weiteren 3 Standorten im Kreis Heinsberg und Aachen  verantwortlich für den Neufahrzeug-Vertrieb von Mercedes-Benz PKW:
Autohaus Dreßen GmbH, St.-Rochus-Weg 1, 41812 Erkelenz
Auto Siebertz GmbH, Industriestr. 3, 52525 Heinsberg
Auto Zittel KG, Linnicher Str. 203, 52477 Alsdorf.

Homepage Mercedes-Bähr, Herzogenrath

Homepage Mercedes-Bähr, Herzogenrath

Wie nicht anders zu erwarten war, ist die Homepage sehr modern interpretiert. Dabei fehlen ihr allerdings auch interaktive Elemente für den Dialog mit dem Auto-Interessenten. Was heute (fast) alle Webseiten der Auto-Hersteller meistern, ist die Konfiguration der Fahrzeuge – mal mehr mal weniger geschickt und interessant aufgebaut. Soweit so gut.

Fragen stellt man über eine „Formular“-Seite, die eMail-Adressen seiner Ansprechpartner findet man nicht: Direkte Kontakte sollen wohl nicht unterstützt werden .

Mercedes Benz Bähr, Herzogenrath bei Facebook

Mercedes Benz Bähr, Herzogenrath bei Facebook

Leider ist auch dieser (renommierte und große) Anbieter nicht mit einem Firmen-Profil in Facebook vertreten – lediglich einer der Geschäftsführer hat einen – eher privaten – Facebook-Account. Warum das so ist, konnte ich leider – auch bei mehrfachem Nachfragen – nicht erfahren.

Selbst die Niederlassung von Mercedes-Benz in Aachen führt keinen eigenen Facebook-Account!  Vermutlich, weil das (eigener Facebook-Account mit derzeit über 11 Mio. Fans) über das Mutterwerk in Stuttgart alles gesteuert wird.

Da stellt man sich Fragen: Sind die regionalen Autohäuser zur Untätigkeit verdammt? Welche Strategie steckt dahinter? Traut man den Vertrags-Partnern den Kunden-Dialog nicht zu?

Meine Versuche, das Autohaus Bähr oder die Geschäftsführer in anderen Sozialen Netzwerken ausfindig zu machen, war leider weitgehend erfolglos.

xing-logo                                    

Im Business-Netzwerk XING gibt es nur ein Personen-Profil eines Geschäftsführers, aber kein Unternehmens-Profil. Die Twitter-und die YouTube-Suche waren gänzlich erfolglos.

Beruhigend ist, dass es doch regionale Autohäuser gibt, die sich auf den Dialog mit ihren Interessenten und Kunden einlassen. Beispiele:
Autohaus Kuckartz

Autohaus Kuckartz Aachen bei Facebook

Autohaus Kuckartz Aachen bei Facebook

Autohaus Logo

Facebook-Profil Auto Gohr

Facebook-Profil Auto Gohr

 

AH Logo

Facebook-Seite Auto Koch, Eschweiler

Facebook-Seite Auto Koch, Eschweiler

Facebook-Seite Auto Koch, Eschweiler

Social Media managen: Der Chef muss zuerst verstehen

Social Media managen: Der Chef muss zuerst verstehen
Auszug aus einem Blog-Beitrag von Christian Mueller: „Ebenfalls wichtig: Ohne grundlegendes Verständnis für Social Media in der Chefetage ist die Perspektive der Kommunikationskanäle ungewisse. Solange Vorgesetzte weder die sozialen Netzwerke noch deren Nutzen verstehen, besteht jederzeit die Gefahr, dass das Experiment Social Media eingestellt wird. Eine solche Entscheidung hätte…

Nur mit einer solide aufgebauten Basis können Social Media langfristig ein wichtiger Teil der Kommunikation werden. Doch dazu muss es auch der Chef verstehen.

http://karrierebibel.de/social-media-managen-der-chef-muss-zuerst-verstehen/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+karrierebibelblog+%28Karriere-Bibel%29

Wie interaktiv sind Aachener Unternehmen und Organisationen im Web ? (4)

Organisationen in der StädteRegion – das haben wir bisher gesehen – sind nur zum Teil daran interessiert, sich interaktiv mit ihren Zielgruppen zu unterhalten. Ist die Botschaft dort noch nicht angekommen? Oder ist man sich der ‚Nachlässigkeit‘ gar nicht bewusst? Misst man Social Media vielleicht nicht eine gleiche Bedeutung bei wie üblichen, bisherigen Kommunikationswegen? Oder ist man nur noch nicht so weit?

Illustration

Erste vorsichtige Anzeichen einer neuen Orientierung scheinen sich – auch durch den Wechsel in der Hauptgeschäftsführung unterstützt – bei der IHK Aachen abzuzeichnen.  Scheinbar auch aufgrund eines nicht verfügbaren Strategie- bzw. Konzeptions-Papiers für die Marketing- bzw. Kommunikations-Politik wurden meine Fragen zumindest per Mail soweit beantwortet, dass ein erster Eindruck über die IHK-Aktivitäten entstehen konnte.

Aachen: IHK-Homepage

Aachen: IHK-Homepage

„Seitens der IHK fahren wir eine differenzierte Strategie, was den interaktiven Kontakt zu unseren Mitgliedern betrifft. Sie basiert in erster Linie auf unserer Homepage, die wir in den vergangenen Monaten stärker mit den Printmedien unseres Hauses verzahnt haben. Zudem bedienen wir uns eines Newsletter-Systems, …“.

Die Homepage – eine Entwicklung der Gesamt-IHK-eigenen „Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH“ – wird innerhalb der Kammern als die momentan optimierte Form der Selbst-Darstellung nach innen und außen angesehen. Sie sieht allerdings nicht vor, einen Dialog mit Mitgliedern oder Webseiten-Besuchern zu beginnen. Dies soll nach Willen der Entwickler über die alten Wege per Telefon, Brief oder eMail geschehen.
Die Kritikpunkte wurden allerdings nicht abgeschafft oder überbrückt: IHK-Untenehmen werden wie seit Jahren zwar in diversen vorgestellt, jedoch kaum gepflegt (denn das obliegt den Unternehmen, die darin keinen großen Mehrwert sehen). Viele einzelne „Börsen“ sind zwar von der Idee sehr wertvoll, jedoch nicht mit einem zusammenführenden Netzwerk verbunden, so dass die Unternehmer die diversen Aktivitäten einzeln – nicht selbst sondern über die IHK-Geschäftsstelle – pflegen muss, als Nutzer jedoch keine übersichtliche Zusammenfassung aller Aktivitäten der regionalen Unternehmen erhält.

xing-logoDas Business-Netzwerk XING wird von der IHK Aachen nicht genutzt – das entsprechende Unternehmens-Profil ist nicht ausgefüllt und demnach ungepflegt. Es weist 36 Mitarbeiter aus, von den etwa 30 % eine Premium-Mitgliedschaft nutzen – der Haupt-Geschäftsführer Bayer ist nicht Mitglied dieses Sozialen Netzwerkes – genau wie der größere Teil seiner Geschäftsführer. Allerdings werden lt. Angaben des IHK-verantwortlichen einige Arbeitsgruppen über XING organisiert: „Xing hat unserer Auffassung nach den Nachteil, dass die Adressen der in der Gruppe betreuten Mitglieder nicht in der Hoheit der Kammer liegen, sondern beim Betreiber des Netzwerks.“ Da aufgrund fehlender „… sinnvoller Synergien zu unseren bestehenden Mitgliederdateien  nur schwer herzustellen…“  ist und eine Nutzung deswegen wenig sinnvoll erscheint, lässt meine Frage nach einer Implementierung der von unserem Unternehmen speziell entwickelten Sozialen Netzwerkes für IHK-Mitglieder wieder aufflammen. („Wir beobachten diese Entwicklung, um uns gegebenenfalls auch anderweitig darauf einstellen zu können.“)
Twitter-Account der IHK Aachen

Twitter-Account der IHK Aachen

 

Bei Twitter zwitschert man

„Alles über die IHK Aachen unter: http://www.aachen.ihk.de  und http://de.wikipedia.org/wiki/IHK_Aachen„. Heute hat man:

 Während die Kammer-Verantwortlichen beim größten Sozialen Netzwerk nicht tätig werden: „Facebook halten wir nur begrenzt für unsere Zielgruppe geeignet. Wir konzentrieren uns dort auf einzelne Maßnahmen wie zum Beispiel ein Azubi-Speed-Dating oder gegebenenfalls den im nächsten Jahr stattfindenden ‚Ball der Wirtschaft'“.
Ebenso wenig wie bei  Pinterest oder LinkedIN, dem internationalen BUSINESS-Netzwerk, das sicherlich nützliche Kontakte zu internationalen Unternehmern für die heimische (grenznahe) Wirtschaft erschließen könnte. Franzosen und Niederländer bewerten eine Teilnahme an diesen Netzwerken nämlich ganz anders.


Gar nicht auf dem Bildschirm hatte die IHK ihren eigenen YouTube-Kanal:

YouTube-Kanal der IHK Aachen

YouTube-Kanal der IHK Aachen

Zwar sind nur 6 Videos veröffentlicht, aber immerhin hat man einen Anfang gemacht: Beispielsweise 6-minütiges Video „Karriere mit Lehre IHK-Film zur Ausbildung“ – immerhin mit 799 Abrufen.

Alles in allem zu wenig Dialog mit den eigenen (zahlenden) Mitgliedern und wenig wirklich nützliche Interaktivität!

Herausgeber im Sinne des § 5 TMG:
Industrie- und Handelskammer Aachen
Theaterstr. 6 – 10, 52062 Aachen
Telefon: +49 241 4460-0
Telefax: +49 241 4460-259
E-Mail: info@aachen.ihk.de

Vertretungsberechtigte:
Präsident Bert Wirtz, IHK Aachen
Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer, IHK Aachen
Verantwortlich gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Fritz Rötting, Theaterstr. 6 – 10, 52062 Aachen

Lesen Sie auch: „Web 2.0 und Kammern – mehr Mut wäre dringend nötig“

Weitere Blog-Beiträge dazu:
IHK und Social Media

IHK: „Wir sind erreichbar!“

Kammern schon im Netz angekommen?


„Wie interaktiv sind Aachener Unternehmen und Organisationen im Web ?“
Bisher sind vier Blog-Beiträge erschienen:
1) Über die Handwerkskammer Aachen – http://wp.me/p2Znfy-2Y
2) Über die AGIT, Aachen – http://wp.me/p2Znfy-4v
3) Über Scuderia Jansen Automobile, Aachen – http://wp.me/p2Znfy-3Q
4) Über die IHK Aachen – http://wp.me/p2Znfy-51