Monatsarchiv: Mai 2014

Kreative Händler machen den Einkauf nebenan wieder sexy

Einzelhandel vs. Online-Handel: Ideen gegen die Verödung des Einzelhandels 

 

Süddeutsche zeitung vom 13.12.13

Süddeutsche zeitung vom 13.12.13

 

Einzelhändler stöhnen unter der Abwanderung ihrer Kunden zum Online-Handel. Umsätze schrumpfen dramatisch, weil sie gegen mehrere Konkurrenten ankämpfen müssen: Konkurrenz der Supermärkte und des Versandhandels.

Was können Einzelhändler tun? Ein paar Gedanken dazu:

DWO-Onlineumsaetze

 

 

 

 

 

Foto: Infografik – Die Welt: Umsätze im Onlinehandel 

 

1. Alle Ideen zulassen
Was man immer gemacht hat, muss heute nicht mehr allein das Richtige sein.
Brainstorming bringt neue Ideen, manchmal auch Absurdes, das nur weitergedacht, variiert oder kombiniert werden muss. Nicht sofort alles abwürgen. Augen, Ohren und Offenheit erweitern und Nachdenken, Vorschläge und Abwegiges zulassen. Mitarbeiter und Kunden einbeziehen, Anstöße geben, Rückmeldungen (Kunden) ernst nehmen …. Alles auf den Prüfstand!

2. Unterschied: Ladengeschäft plus Webseite plus …
Nur 20 % der Einzelhändler sind im Internet tätig – warum? Eine eigene Webseite nutzen, um sich besser darzustellen, neue Aktionen zu präsentieren, den Nutzern Vorteile zu verdeutlichen. SMS-Maßnahmen nutzen für Aktions-, Preis- und Veranstaltungs-Aktionen. Warum keinen Newsletter, einen Blog, Videos oder Tages-Angebote machen und per Webseite, SMS und in Netzwerken verbreiten? Multi-Channel-Marketing is in.

3. Unterschied: Gemeinsame Handels-Aktionen
Was kann stark machen? Was können Verbrauchermärkte und Versandhandel nicht? Gemeinsames Handeln? Kombi-Rabatte diverser Händler? Örtliche Aktionen, Veranstaltungen, überraschende Präsentationen außerhalb des Ladens? Empfehlungs-Aktionen entwickeln!

4. Unterschied: Der Mensch
Menschlichkeit, Freundlichkeit, Sprache, Gestik, Mimik: Damit können online-Händler nicht aufwarten. Wie kann man sich optimieren? Wie können Kunden überrascht werden? Einen Prosecco, einen Kaffee zum Einkaufsbummel, einen Ort zum Ausruhen, Überlegen, Auswählen anbieten? Ein persönliches Gespräch? Zeit nehmen, Aufmerksamkeit schenken, Emotionen wecken – ein schwieriges online-Kapitel!

5. Unterschied: Die Kombination aus Produkt und Service
Reines ‚Produkte-verkaufen‘ ist out! Online kann Service nicht! Das Kombinieren von Produkt-Verkauf plus Service – das kann auch eine Versicherung  sein – sind in manchen Branchen eine Antwort.

6. Unterschied: Das Individuelle
Online-Handel macht Masse! Handel vor Ort kann sich auf das Individuum einstellen. Mass nehmen – auch manchmal im wörtlichen Sinne -, an den persönlichen Bedingungen und Wünschen orientieren, hat mit Zeit nehmen zu tun, benötigt Zuhörer, erfordert nachfragen. All das ist dem Versandhandel kaum möglich – deshalb wachsen dort auch die Retouren-Quoten dramatisch. Was kann man noch mehr individualisieren?

7. Unterschied: Das Wissen
Natürlich wissen die Online-Händler auch viel, aber ihnen fällt es deutlich schwerer, dies auch schriftlich formuliert über die Webseite an den Mann und die Frau zu bringen. Wie kann man hier Vorteile für den Händler mit Geschäft herausholen? Was kann man besser machen?

8. Unterschied: Das Kauf-Erlebnis
Im Internet einkaufen ist oft wenig attraktiv. Man versucht immer mehr, diesen Nachteil durch Videos, Rückruf-Aktions-Buttons und ähnliches aufzuholen. Was ist das aber gegen einen coolen Verkaufs-Raum, Blumen, angenehmes Ambiente, unaufdringliche Beratung, freundliche Menschen, motivierte VerkäuferInnen, optisch anregende Waren-Präsentation, überraschende Verkaufs-Optionen – und was man sich noch alles ausdenken kann?
Und: Wenn die Menschen nicht ins Geschäft kommen, wie kann man zu den Kunden gehen und sich präsentieren (aus der Kategorie: „Alle Ideen zulassen“)?

In jeder Einzelhandels-Branche ist es sicher individuell anders – darüber wäre zu sprechen.
Was meinen Sie: Machen solche Händler den Einkauf nebenan wieder sexy?
Welche Ideen kommen zu Ihnen, wenn Sie das lesen und darüber nachdenken? 

Leitfaden für die eigene Kommunikationsstrategie

Der eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg bietet einen Wegweiser für die Kommunikationsstrategie:

  • im Blog als Download und/oder
  • auf Slideshare (für registrierte Benutzer) als gratis Download an.

eBusiness-Lotse empfiehlt 6 Schritte zur Erarbeitung der Strategie:

Schritt 1: Analyse – Lernen Sie Ihr Unternehmen und Umfeld kennen

Schritt 2: Positionierung – Wie finden  Sie ein Alleinstellungsmerkmal?

Schritt 3: Zielgruppe – Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen

Schritt 4: Ziele definieren – Was möchten Sie mit Kommunikation erreichen?

Schritt 5: Maßnahmen planen – Wie möchten Sie die Ziele erreichen?

Schritt 6: Analysieren Sie Ihren Erfolg

Mehr erfahren Sie unter den o.a. Links.

 

Social Media schon im Kindergarten?

DownloadIst Twittern für Kindergarten-Kinder fördernd?
Schauen Sie sich dieses Video an:
http://de.euronews.com/2014/05/02/social-media-im-unterricht/

Wie sieht es in Deutschland aus? Wird Social Media praktisch im Kindergarten erklärt, eingesetzt? Werden Kinder auf die Vorteile und die Problematiken aufmerksam gemacht?

Oder fängt man hierzulande erst in der Schule damit an? Wird Social Media für den Unterricht genutzt?
Wie sind Lehrer und Kindergarten-Mitarbeiter auf diese Aufgaben vorbereitet?

Müssen wir unsere Kinder nicht frühzeitig auf die Gefahren aufmerksam machen? Der WDR hat einen Beitrag dazu heute gepostet:
http://www.wdr2.de/service/quintessenz/erotikhotline100.html

Wie weit sind wir in Deutschland vorbereitet? Ihre Meinung interessiert mich …